
Radwerk IV
Hochofenmuseum
Der Holzkohlehochofen von 1846 mit Röstanlage, Gichtboden, Wasserrad und Abstichgewölbe.

Hochofenmuseum Vordernberg
Erbauet im Iahre 1846
Der einzige vollständig erhaltene Holzkohlehochofen der Welt. Vierzehn Radwerke standen entlang des Baches — dreizehn sind verschwunden.
Das Radwerk IV ist der einzige in seiner Gesamtheit erhaltene Holzkohlehochofen der Welt.
Vom 13. Jahrhundert an trieben Wasserräder die Blasbälge der Schmelzhütten — daher der Name Radwerk. Als die Roheisenerzeugung nach Donawitz abwanderte, verschwanden die Werke eines nach dem anderen. Das Radwerk IV überstand es, weil einzelne Menschen nicht lockerließen.
Erhalten ist nicht nur die Hülle, sondern die vollständige Einrichtung — Röstöfen, Erzhunte, Gichtkübel, Wasserrad, Blasformen, Flossenbett. Das ist der Grund, warum es weltweit keinen zweiten gibt.
„Das vierte historische Wahrzeichen der Werkstoffgeschichte in Europa. Das fünfte wurde der Eiffelturm.“



Links die Ruine von 1930 — Putz abgefallen, Fenster leer, das Dach schadhaft. Rechts dasselbe Haus heute. Ziehen Sie den Griff.

Vier Etagen gruppieren sich um den Schmelzraum. Erz und Holzkohle kamen über den Wassertonnenaufzug auf den Gichtboden und wurden von oben eingefüllt. Nach Tagen floss das Roheisen unten aus dem Abstichgewölbe und erstarrte auf dem Sandbett zu Flossen.
Der heutige Bau ersetzt den alten Ofen
Nach 65 Jahren geht der Ofen aus
Fünfzehn Gründungsmitglieder übernehmen
Eröffnet am 16. Mai
Auszeichnung der ASM International
Der Verein besteht seit sieben Jahrzehnten
Der heutige Bau ersetzt den alten Ofen
Nach 65 Jahren geht der Ofen aus
Fünfzehn Gründungsmitglieder übernehmen
Eröffnet am 16. Mai
Auszeichnung der ASM International
Der Verein besteht seit sieben Jahrzehnten

Hochofenmuseum
Der Holzkohlehochofen von 1846 mit Röstanlage, Gichtboden, Wasserrad und Abstichgewölbe.

Ofenstock und Gebläsehaus
Dampfmaschine von 1873 und drei Gebläsezylinder, seit dem Umbau nahezu unverändert.

Schmiede Peter Tunners
Peter Tunners Schmiede von 1842 mit wasserradgetriebenem Schwanzhammer.

Montanlehranstalt
Die Montanlehranstalt, 2015 erworben. Hier soll ein Forschungszentrum entstehen.
Anmeldung erforderlich
0650 3372097Montag bis Freitag, 9 bis 14 Uhr
museum@radwerk-vordernberg.atKeine festen Öffnungszeiten — Sie sagen, wann Sie kommen möchten. Reisegruppen und Schulklassen bitte drei Tage vorher. Treffpunkt ist der Zugang zum Radwerk IV.
Der Verein „Freunde des Radwerkes IV in Vordernberg“ ist unpolitisch, gemeinnützig und nicht auf Gewinn ausgerichtet.
Im März 1956 konstituierten ihn fünfzehn Gründungsmitglieder — Hüttenleute, Gewerken, Bürgermeister und Professoren der Montanistischen Hochschule Leoben. Sie übernahmen ein Bauwerk, das seit fünfundvierzig Jahren leer stand. Heute zählt er über 200 persönliche und 30 Firmenmitglieder.

Dreizehn Radwerke sind verschwunden, weil niemand sie hielt.
Ein Denkmal dieser Größe kostet mehr, als Eintritte einbringen — Dach, Putz, Mauerwerk, Maschinen, vier Liegenschaften. Mitglieder dürfen die Museen des Vereins einmal im Jahr kostenlos besuchen.
pro Jahr
mit Nennung als Fördermitglied
pro Jahr
2,50 € im Monat
pro Jahr
Verein Freunde des Radwerkes IV in Vordernberg
Steiermärkische Sparkasse Leoben · IBAN AT05 2081 5240 0000 9803 · BIC STSPAT2GXXX
Spenden an das Museum sind nach § 4a Z 2 lit. b EStG von der Steuer befreit.
Zum Verein gehört eine montanhistorische Fachbibliothek: Werke zum Berg- und Hüttenwesen vom 16. Jahrhundert bis heute, dazu Jahrbücher, Zeitschriften und großformatige Tafelwerke. Vieles davon ist andernorts kaum noch greifbar.
Zugang für Mitglieder und Forschende. Anmeldung erforderlich.
